Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
 
Alle Jahre wieder warnen Experten vor der FSME.



Die Frühsommer-Meningo-Enzephalitis (FSME) ist eine entzündliche Erkrankung des Gehirns oder der Hirnhäute, die durch das FSME-Virus ausgelöst wird.

Das Virus wird durch Zeckenstiche übertragen. Bis zu 300 Erkrankungen gibt es jährlich in Deutschland. Über 90 Prozent infizieren sich bei Freizeitaktivitäten. Nach Ausbruch der Krankheit ist eine Therapie sehr schwierig. Bei etwa zehn Prozent der infizierten Personen befällt das Virus auch das Nervensystem. Etwa zehn Prozent dieser Patienten leiden an Spätfolgen. Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen und Psychosen stehen im Vordergrund, Lähmungen sind selten. Etwa ein Prozent der Krankheitsfälle, bei denen das Nervensystem befallen ist, führt zum Tod

Der einzige Schutz dagegen: Die FSME- Impfung.

 

Sie können schon Ihre Kinder ab dem 1. Lebensjahr impfen lassen. Nach der Grundimmunisierung wird der Impfschutz nur mehr alle 5 Jahre aufgefrischt. Ausnahme: Menschen ab 60 sollten wieder auf einen 3-Jahresintervall achten.

 

Für nicht aktiv geimpfte Patienten gibt es nach einem Zeckenstich noch die Möglichkeit einer passiven Impfung. Sie besteht aus bereits fertigen Abwehrkörpern. Die passive Impfung muss möglichst frühzeitig, spätestens jedoch innerhalb von vier Tagen nach dem Zeckenstich gespritzt werden. Allerdings verhindert sie nicht zuverlässig eine Erkrankung.

Eine weitere Erkrankung, die nicht nur in speziellen Gebieten, sondern überall auf der Welt von Zecken übertragen wird, ist die von Bakterien ausgelöste Borreliose

Die Impfung schützt nicht vor Borreliose. Diese Erkrankung kann aber gut mit Antibiotika behandelt werden.

 
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